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Ansichten einer
Wirklichkeit Schon in jungen Jahren führten Brigitte Puschmann schon an viele Orte der Welt; sie reiste zu den Vereinigten Emiraten, nach USA (New York, San Fransisco), in die mediterranen Länder wie Spanien, Portugal, Italien und Griechenland und arbeitete für 3 Jahre in der idyllischen Schweiz. Als "unglaubliche Flut von Bildern und Eindrücken" beschreibt die 1969 geborene Münchner Künstlerin das, was sie ringsum zu sehen bekam. Seit 2001 hat sie ihr eigenes Atelier in München Grünwald. Diese Eindrücke und Bilder nimmt sie mit in ihr Atelier und hat mit diesen in Verbindung mit den neuen Medien eine Konsolidierung vollzogen. Ihr sind Informationen auch aus dem Internet wichtig und nimmt Bilder aus verschiedenen Filmen als Ausgangsmaterial. Diese Bilder oder auch nur Ausschnitte werden digitalisiert, verfremdet, aufbereitet und dienen als Ausgangspunkt eines neuen Werkes. Dabei pflanzt sie Häuserschluchten oder Menschen (auch Ansammlungen von Menschen) hinter Farbflächen und Räume und setzt das Thema des Bildes in den Vordergrund durch spontane, schnelle Pinselstriche. Sie spielt gerne mit den Farbqualitäten in ihren Bildern. In einem Moment werden sie lasierend aufgetragen, um die Geschichte im Hintergrund zu erhaschen, oder setzt dominante Farbflächen um einen Punkt zu setzen. Auch das Wechselspiel von warmen und kalten Farbtönen macht eine Charakteristik in ihren Bildern aus. Es entstehen verschiedene Ansichten durch das Spiel mit Räumen und Perspektiven. Digitale Kunst ist ein wichtiger Faktor in ihrem Schaffen. Es werden Bilder geschaffen mit Pinsel und Farbe, diese abfotografiert (digital) und damit in den "digitalen Aggregatszustand" gebracht. Durch Verfremdung, Verzerrung wird es Bestandteil eines neuen Werkes. Bei ihrem Arbeitsprozess begeistert sie immer wieder die Veränderung des Aggregatszustandes einzelner Bildelemente. "Bis zu 2-4 mal kann ein Element von einem realen anfassbaren Zustand (durch Malerei, Druck ect.) wieder in einen nicht haptischen Zustand wechseln". Wann mit der Verwandlung Schluss ist, entscheidet sich oft erst ganz am Ende", beschreibt Brigitte Puschmann ihre Arbeit. Durch ihre Begegnung mit Watts Quattara im Sommer 2005 hat der Bereich der Symbolsprache einen wichtigen Platz in ihren Werken eingenommen. Ob die numerische Signatur, die das Hier und Jetzt signalisiert, oder den barock anmutenden Formen, die die Wahrheit und Weisheit der Geschichte widerspiegeln. Die Symbole sind wichtiger Bestandteil geworden, um ihre Geschichten in Bildern zu erzählen. Andrea Moser, Art Management Group, München 2005
Besuch im Atelier Brigitte Puschmann Zitat eines
Berichtes über Brigitte Puschmann aus der Dezemberausgabe 2001 des
Kunstmagazins Art-Profil
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